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Heute sollte es weitergehen, Richtung Usedom nach Heringsdorf. Schnell die Sachen verstaut, Strom abgestöpselt und noch eine Kilowattstunde dagelassen. Kommt ja dieses Jahr sowieso keiner mehr. Vielleicht hat ja nächstes Jahr noch jemand etwas davon. Dann zum Kassenautomaten um die Stellplatzgebühr zu zahlen. Der Besitzer kam aus seiner Holzhütte und zog die Karte wieder aus dem Automaten. "Meinen letzten Gast muss ich doch persönlich verabschieden,"sagte er. Es folgte ein kurzes Gespräch in seinem Büro. Danach noch zur V+E-Station gefahren, die nächsten Euros da lassen. Abwasser ablassen, Frischwasser auffüllen. Die Fahrt ging erstmal Richtung Kap Arkona. Das letzte Strassenstück ist recht eng und man kann froh sein das einem kaum jemand entgegenkommt.
Auf dem WoMo-Parkplatz angekommen, wenige Schritte über den Parkplatz gelaufen und schon wurde man zu einer Kutschfahrt animiert. Für 10 Euros versprach der Kutscher eine interessante Fahrt zum Kap mit Aufenthalt und weiter nach Vitt, um anschließend zurückzukehren. Mal eine ganz andere Art der Fortbewegung.
Der Kutschwagen war schnell gefüllt und es ging los, mit Hufgetrappel über Kopfsteinpflaster Richtung Kap. Der Kutscher gab einige Erklärung zu den örtlichen Gegebenheiten ab. Am ersten Ziel angekommen, eine halbe Stunde Aufenthalt, schnell mal zu den beiden Leuchttürmen gelaufen.
Bild oben zeigt den alten und den neueren Leuchturm. Unten hübsches Graffitti, Bild Mitte zeigt alle die im Leuchtturm geheiratet haben und rechts noch ein Übersichtsplan.
Dann weiter Richtung Steilküste mit einem fantastischem Blick über die Ostsee. Wenn man ans Wasser möchte muss man allerdings eine Unmenge an Stufen überwinden.
Die halbe Stunde ging schnell herum, also zurück zur Pferdekutsche. Die Fahrt holperte an der Steilküste entlang, mit stellenweise schönem Ausblick. Oberhalb von Vitt endete die Fahrt an der Dorfkirche. "Wenn ihr runterlauft, werdet ihr sehen warum wir hier oben stehenbleiben,"erklärte der Kutscher. Recht hatte er, der Zugang zum Ort war recht steil. Der Ort selber recht klein.
Panorama
Von Vitt aus hatte man auch einen guten Ausblick auf den Kreidefelsen (siehe Bildergalerie). Auch hier ging die halbe Stunde recht schnell rum, wieder zum Treffpunkt raufgelaufen um den letzten Teil der Fahrt anzutreten. Der Kutscher stoppte am Touristenbauernhof und alle stiegen aus um noch durch diesen zu bummeln. Dort wurde jede Menge Kunsthandwerk angeboten.
Langsam wurde es aber Zeit den Weg Richtung Usedom anzutreten.


