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Samstag

Der Samstag fing auch wieder recht trüb an, es hatte sogar Bodenfrost gegeben. Dafür war der Boden zumindest nicht mehr ganz so weich. Nach dem Frühstück erstmal eine große Runde mit Lolle gedreht. Der Weg in die Innenstadt führte durch den Kurpark. Die Fußgängerzone war schnell erreicht, aber sie war so wie alle Fußgängerzonen. Geschäfte links und rechts, auf dem Marktplatz gab es gerade den Wochenmarkt. Ansonsten nichts besonderes. Interessant waren allerdings die Gradierwerke, drei Stück an Zahl und groß. Zur Zeit waren sie allerdings nicht in Betrieb. Bevor die Sole einfriert…

Der Weg durch den Kurpark

Eins von drei Gradierwerken

Blick in die Fußgängerzone

Sieht recht nett aus...

Der Rückweg führte wieder durch den Kurpark, der z.Zt. allerdings noch ein wenig trübe aussieht. Der Wohnmobilpark war recht gut gefüllt, trotz des nicht allzu schönen Wetters. Naja, ich werde nachher wieder einen Platz freimachen, die Rückfahrt steht an.

Nach der Rückkehr zum WoMo erst mal  angefangen die herumstehenden Sachen wieder zu verstauen. Dann in aller Ruhe mal so ein wenig aus dem Fenster gesehen und dabei bemerkt das es mittlerweile angefangen hatte zu fisseln. Also kein richtiger Regen, aber so eine Art stark erhöhte Luftfeuchtigkeit. Also Wettertechnisch war das echt der Graus. Noch eine Runde mit Lolle gedreht und dann mal angefangen die Stützen einzuklappen, das Stromkabel einzurollen. Der Blick Richtung Entsorgung geworfen. Immer wieder standen Mobile davor und so wartete ich erst mal ab. Endlich war die Entsorgung frei und so konnte ich vorfahren. Toilettenkassette leeren, Abwasser ablassen, Müll in die Tonne und fertig. Dann mal durchstarten…

Der Ort lag schnell hinter mir und schon eine Umleitung in Richtung Autobahn. Die Autobahn war recht voll, auch einige LKW’s waren unterwegs, aber nicht so viele wie am Freitag. Mit hundert ist man schneller als die Brummis und muss nicht mit den schnelleren PKW’s mithalten. Die allerdings trotz Nebel ziemlich zügig unterwegs waren. Als die Polizei mit Blaulicht und ziemlich hohem Tempo vorbeifuhr, befürchtete ich gleich einen Stau. Kurz danach sah man auch warum, der Unfall war auf der Gegenfahrbahn passiert. Unschön für die Unfallbeteiligten, gut für mich, die freie Fahrt blieb bis zur Haustür…

Nebelwarnung auf der A2...und keinen hat's interessiert

Kaum hatte ich NRW verlassen und Niedersachsen erreicht besserte sich das Wetter. Der Nebel war verschwunden, die Fahrbahn trocken und der Scheibenwischer konnte ausbleiben. Selbst die Sonne kam zwischen den Wolken hervor. Wäre das Wetter heute morgen in Bad Salzuflen so gewesen, ich glaube ich hätte noch eine Nacht drangehängt…

 

Alles Schöne geht mal zu Ende, so auch diese Reise. Wettertechnisch zwar kein Highlight, aber zumindest fast immer trocken. Bis auf den Samstagmorgen. Naja, war ja auch erst Anfang März, man kann da ja keine 20° Grad erwarten… Trotzdem viel gesehen und viel frische Luft an der Nordsee geschnuppert. 

WAS WILL MAN(N) MEHR???

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